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Ein gelungener Abend für den Freundeskreis

Am 5. Mai 2026 durften wir einen ganz besonderen Abend in der Philharmonie erleben, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im stilvollen „Weißen Saal“ empfing uns die Intendantin, Marie Babette Nierenz, zunächst am Klavier mit den Préludes von Frédéric Chopin. Mit ihrem einfühlsamen Spiel schuf sie vom ersten Moment an eine warme und beinahe intime Atmosphäre, die den Abend auf wunderbare Weise eröffnete.

Im anschließenden Gespräch mit Hans Martz nahm Frau Nierenz uns mit auf eine sehr persönliche Reise durch ihren Lebensweg und die Geschichte der Philharmonie Essen. Sie sprach über die drei tragenden Säulen des Hauses, erzählte aber ebenso offen und humorvoll kleine Anekdoten aus ihrem Alltag, die immer wieder für ein herzliches Schmunzeln sorgten. Besonders spürbar war dabei ihre Leidenschaft für Musik und Kultur sowie ihre große Verbundenheit mit den Menschen, die dieses Haus prägen.

Mit viel Offenheit gewährte sie Einblicke in den vielseitigen Alltag einer Intendantin – geprägt von unzähligen Gesprächen, Telefonaten, Reisen und der stetigen Aufgabe, Ideen mit Beharrlichkeit und Begeisterung voranzubringen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ihr ist, den Künstlerinnen und Künstlern nicht nur eine Bühne, sondern auch ein Gefühl des Willkommenseins zu schenken. Ihr Wunsch ist es, dass Gäste gerne nach Essen zurückkehren. Kommen manche vielleicht beim ersten Besuch noch „trotz Essen“, heißt es danach oft mit einem Lächeln: „wegen Essen“.

Für alle Teilnehmenden war es eine große Freude und Bereicherung, Marie Babette Nierenz so nahbar und authentisch erleben zu dürfen. Ihre lebendigen Erzählungen, ihre Herzlichkeit und ihr sensibles Klavierspiel machten den Abend zu einem inspirierenden und zugleich berührenden Erlebnis, das uns noch lange begleiten wird.