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Wie funktioniert eigentlich eine Posaune ?

Beim Künstlergespräch mit Nils Landgren wurde Orchesterdirektor Thorsten Stepath von Christoph Klenner, dem Kurator für Jazz im Künstlerischen Betriebsbüro, unterstützt. Klenner berichtete, wie der Kontakt zu dem schwedischen Posaunisten entstanden war, der in der nun zu Ende gegangenen Spielzeit als Residenzkünstler der Philharmonie Essen wirkte.

Natürlich durfte zunächst die Frage nicht fehlen, wie eine Posaune eigentlich funktioniert. Der Spieler setzt die Lippen an das Kesselmundstück und versetzt sie durch den Luftstrom in Schwingung. Diese Schwingungen werden auf das Instrument übertragen und dort als Ton verstärkt. Die Tonhöhe verändert sich stufenlos durch das Hinein- und Herausschieben des U-förmigen Zuges. „Mr. Red Horn“ demonstrierte dies auf ebenso unterhaltsame wie eindrucksvolle Weise, indem er die Posaune während des Spiels Stück für Stück auseinanderbaute, bis schließlich nur noch das Mundstück übrig blieb – und selbst damit noch Töne erzeugte.

Im weiteren Gespräch gewährte Nils Landgren persönliche Einblicke in seinen musikalischen Werdegang, sprach über seine vielfältigen Projekte sowie über die besondere Zusammenarbeit mit den Essener Philharmonikern während seiner Residenz. Dabei wurde einmal mehr deutlich, mit welcher Offenheit, Spielfreude und Begeisterung er sein Publikum für den Jazz und sein Instrument zu gewinnen versteht.

Den gelungenen Abschluss bildete der Besuch der Orchesterprobe im Alfried Krupp Saal. Dort konnten die Mitglieder des Freundeskreises erleben, wie konzentriert und zugleich inspirierend die gemeinsame Arbeit von Nils Landgren und den Essener Philharmonikern verläuft. Mit diesem ebenso informativen wie unterhaltsamen Abend endete die Veranstaltungsreihe des Freundeskreises für die Spielzeit 2025/2026 – und machte bereits Vorfreude auf die Begegnungen der kommenden Saison.